Ein Wochenende mit Freunden an der Lahn – oder: Wenn Bären (und Menschen) im Regen chillen

Hallo Leute!

Es ist Freitag – und es geht wieder loooos! Der Camper steht bereit, Herr Wobbel sitzt aufgeregt auf seinem Stammplatz (direkt neben der Gummibärchentüte) – und das Ziel heißt: Campingplatz Wolfsmühle in Lahnstein. Ihr kennt uns: Wir LIEBEN diesen Platz. Das Lahntal ist einfach bärig schön, und die Besitzer Andrea und Geert sind jedes Mal so herzlich, dass wir uns sofort wie zuhause fühlen. Kleine Auszeit? Große Wirkung!

Wetter & Mitcamper – Regen, Van-Liebe und Wiedersehen

Heute gibt’s mal ein kleines Extra-Kapitel zum Wetter in meinem Bärenblog. Warum? Na ja… das ganze Wochenende soll es regnen. So richtig. In Strömen. Von oben. Von der Seite. Vielleicht sogar von unten.
Aber: Dieses Wochenende war lange geplant! Unsere Neucamper Bärbel & Peter sind mit ihrem funkelnagelneuen Malibu-Van dabei. Und das Beste: Heinrich kommt auch – mit unserem früheren Van „Flocke“! Hach, ich freue mich wie ein Honigtopf im Bienenstock, Flocke wiederzusehen.

Peter kannten wir ja schon. Er war damals mit Heinrich bei uns, als Flocke ausgezogen ist. Ein echter Auto-Technik-Freak mit eigener kleiner Werkstatt – Respekt! Seine Frau Bärbel war uns noch unbekannt, aber: Was für eine Wucht in der Campingplatzrunde! Sympathisch, lustig und sowas von herzlich – wir sechs (ja, mich als Bär mitgezählt!) haben uns direkt super verstanden.


Ankunft in Lahnstein – Wagenburg statt Matschpiste

Scotti, unser neuer Van, findet inzwischen schon ganz alleine den Weg zur Wolfsmühle – ohne Navi! Ich sag’s euch: Der hat Orientierungssinn wie ein Trüffelschwein. Bei der Ankunft war’s zwar trocken, aber der Platz… nun ja… sagen wir „leicht feucht“. Statt zwei Plätzen entschieden wir uns ganz clever für Wagenburg-Modus: ein Platz, drei Vans, Markisen aneinander – fertig ist das Regen-Wohnzimmer!

Und das war eine bärige Entscheidung: Supergemütlich, trocken, und kuschelig nah beieinander. Und glaubt mir – der Regen kam. Und wie er kam!

Freitag = Spaghetti-Zeit!

Zum Abendessen gab’s dann einen echten Knaller: Spaghetti Bolognese à la Heinrich – selbst gekocht, stilecht, lecker! Und weil Heinrich aus Südtirol kommt (Achtung: kein Italiener, sondern stolzer Südtiroler!), haben wir auch gleich noch ein bisschen Geografie-Nachhilfe bekommen.
Ich sag’s euch: Die Pasta war soooo gut, dass sogar ich als kleiner Bär eine ordentliche Portion weggeputzt habe – schmakofatz deluxe! Der Rest des Abends blieb trocken, und wir haben bei Wein und Van-Geschnatter die neue Runde ausgiebig genossen.


Samstag = Regentag mit Van-Talk und Senna-Besuch

Nachts kam dann der Regen. Und blieb. Und kam wieder. Und ging. Und kam nochmal. Es war ein bisschen wie bei einem schlechten DJ mit nur einer Platte.
Aber: Silvia und Bärbel ließen sich davon nicht aufhalten und machten eine Campingplatzrunde. Danach gab’s ausgedehntes Frühstück (Standard bei uns), Van-Besichtigungen, viele Tipps, Ideen und das eine oder andere „Ach, das ist ja clever gelöst!“.

Natürlich haben wir auch unsere holländischen Freunde Hanni und Tjeu besucht – die wohnen als Dauercamper direkt gegenüber. Und ihre süße Berner-Sennenhündin Senna bekam von mir persönlich ein Mitbringsel. (Beweisfoto folgt!)

Abends? Wieder Regen. Grillabend? Abgesagt. Lösung? Wir kehrten in die Gaststätte des Campingclubs ein. Wer uns kennt, weiß: Die Küche dort ist nicht ganz unser Geschmack. Aber der Regen ließ keine Wahl. Ich blieb im Van – und was macht ein Bär allein im Van? Richtig: Chillen auf Champions-League-Niveau. Yes!


Sonntag = Fast-Wandertag mit Kuchen-Highlight

Okay, „Wandertag“ ist vielleicht übertrieben. Aber: Das Wetter klarte auf, die fünf Menschen wollten sich bewegen – ich nicht. Ich entschied mich erneut für: Bärenschill-Modus aktivieren.

Die anderen starteten eine kleine Tour entlang der Lahn in Richtung Bad Ems. Unterwegs entdeckten sie die Schleuse mit dem Gasthaus „Tante Lehnchen“ – ein echtes Kleinod, sagen sie. Die Chefin, Konditormeisterin mit Herz und Witz, servierte Kuchen vom Feinsten. Angeblich war der so lecker, dass sie glatt vergessen haben, mir ein Stück mitzubringen… Frechheit mit Sahne!

Doch dann rief die Pflicht: Klaus mahnte zur Rückkehr, sonst würde das Abendessen wegen „Nachtzuschlag“ ausfallen. Also ab zurück in die Wagenburg – und Grill an!

Was für ein Fest: Fleisch, Würstchen, Salate, Wein, Bier, Lachen ohne Ende – ein legendärer Abend, bei dem selbst der Regen kurz die Klappe hielt.

Montag = Abschied mit Sonnenstrahlen

Noch einmal gemütlich frühstücken – und dann hieß es leider: Abschied nehmen. Immerhin meinte es das Wetter gut mit uns, sodass wir alles trocken einpacken konnten. Das macht Laune und spart Schimpfworte.

Aber der Abschied war trotzdem schwer (kleines Bärenschniefen inklusive). Es war ein richtig schönes Wochenende mit tollen Gesprächen, netten Menschen und neuen Freundschaften. Das schreit nach Wiederholung!


Und jetzt?

Jetzt heißt es: „Servus, bis bald – bleibt gesund und glücklich!“
Die nächste große Tour steht schon vor der Tür: Kroatien, wir kommen!

Euer Reisebär
Herr Wobbel